BÄrenhÖhle bei Winden
Bei paläontologischen Grabungen in der so genannten Bärenhöhle, einer
Schichtfugenhöhle, ca. 3 km nördlich von Winden, am Westhang des Zeilerberges,
wurde unter Knochenresten anderer Säugetiere ein Höhlenbär entdeckt.
Gegenüber Umfangreiche Grabungsarbeiten (1927 begonnen) veränderten
das Erscheinungsbild der Höhle entscheidend. Der heutige Höhleneingang
wurde maßstabgetreu abgenommen und im Landesmuseum Burgenland nachgebaut.
Ein männlicher Höhlenbär (Ursus spelaeus) – ein eiszeitlicher Verwandter
unseres Braunbären - konnte ein Lebendgewicht bis zu 700 kg auf die
Waage bringen. Die letzte Zwischeneiszeit (Riss-Würm) war die Hochzeit
seiner Verbreitung.








